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Aufenthalt buchenKlinik für Prävention · Buff Medical Resort
Mehr als eine klassische Herz-MRT
Eine Herz-Magnetresonanztomografie (MRT) ermöglicht eine detaillierte Beurteilung des Herzmuskels, seiner Funktion, seiner Gewebestruktur und – abhängig vom Untersuchungsprotokoll – seiner Durchblutung.
Im Buff Medical Resort werden neben etablierten MRT-Sequenzen moderne Verfahren wie Mapping und dreidimensionale Bewegungsanalysen eingesetzt. Sie können Hinweise auf Veränderungen geben, die mit einer konventionellen Basisdiagnostik nicht immer ausreichend erfasst werden.
Je nach Fragestellung sind auch Untersuchungsprotokolle möglich, die ohne Stressmedikament oder Kontrastmittel auskommen. Ob ein solches Protokoll medizinisch geeignet ist, entscheidet der verantwortliche Kardiologe.
Ärztliche Verantwortung

Prof. Dr. med. Henning Steen ist Facharzt für Innere Medizin und Kardiologie mit langjähriger klinischer und wissenschaftlicher Erfahrung in der kardialen Bildgebung. An der Universität Heidelberg war er am Aufbau des Herz-MRT-Bereichs beteiligt und leitete diesen sowohl klinisch als auch wissenschaftlich. Seine besondere Expertise liegt in modernen Herz-MRT-Verfahren, mit denen sich bereits frühe Veränderungen der Herzfunktion und des Herzmuskelgewebes differenziert untersuchen lassen.
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Dr. med. Frank Hamann ist Facharzt für Innere Medizin und Kardiologie und verfügt über mehr als 25 Jahre Erfahrung in der Herzmedizin. Als Leiter der Kardiologie verbindet er seine umfassende Expertise in der allgemeinen und interventionellen Kardiologie mit einem besonderen Fokus auf Prävention und die frühzeitige Erkennung kardiovaskulärer Risiken. Ergänzt wird sein Profil durch seine Zusatzqualifikation in der F.X.-Mayr-Medizin.
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Dr. medic Tihamér Molnar ist Facharzt für Innere Medizin und Kardiologie sowie stellvertretender ärztlicher Leiter des Buff Medical Resorts. Seine besondere Expertise liegt in der nicht-invasiven Herzdiagnostik einschließlich Kardio-MRT, der Sportkardiologie und der kardiovaskulären Prävention. Mit entsprechenden Zusatzqualifikationen der Deutschen Gesellschaft für Kardiologie verbindet er eine differenzierte Risikobeurteilung mit dem Ziel, Herzgesundheit und körperliche Leistungsfähigkeit langfristig zu erhalten.
Mehr zu Dr. Molnar →Interview
Viele Herz-Kreislauf-Erkrankungen entstehen nicht plötzlich. Erste Veränderungen können bereits vorhanden sein, obwohl sich ein Mensch gesund fühlt, im Alltag leistungsfähig ist und bisherige Untersuchungen unauffällig waren.
Moderne Untersuchungsverfahren können Hinweise auf solche frühen Veränderungen liefern. Prof. Steen spricht in diesem Zusammenhang von subklinischen Veränderungen: Das Herz arbeitet möglicherweise bereits nicht mehr vollständig normal, ohne dass typische Beschwerden auftreten.
Genau hier setzt die kardiologische Prävention an. Wenn persönliche Risiken und erste Auffälligkeiten bekannt sind, lässt sich besser beurteilen, ob weitere Untersuchungen oder Veränderungen bei Bewegung, Ernährung, Lebensstil oder Medikation sinnvoll sind. Ziel ist nicht, gesunde Menschen vorschnell zu behandeln, sondern Entwicklungen zu erkennen, bevor daraus eine deutlich wahrnehmbare Herzerkrankung entsteht.
Indikationen
Ein Herz-MRT ist keine pauschale Untersuchung für jeden Menschen. Es wird eingesetzt, wenn eine konkrete kardiologische Fragestellung vorliegt und die MRT-Bildgebung dafür zusätzliche, therapeutisch relevante Informationen erwarten lässt.
Beispielsweise bei wiederkehrenden Brustbeschwerden, Luftnot, auffälliger Erschöpfbarkeit oder einem unerklärlichen Rückgang der körperlichen Belastbarkeit.
Wenn Beschwerden, Laborwerte, EKG oder Ultraschall auf eine aktuelle oder zurückliegende Entzündung des Herzmuskels hindeuten.
Zur differenzierten Abklärung möglicher Kardiomyopathien, etwa bei auffälliger Herzfunktion, Rhythmusstörungen oder familiärer Vorbelastung.
Wenn geklärt werden soll, ob der Herzmuskel unter Belastung ausreichend mit Blut und Sauerstoff versorgt wird.
Zur Beurteilung, ob Herzmuskelgewebe durch einen früheren Infarkt, eine Entzündung oder andere Prozesse verändert wurde.
Zur genaueren Einordnung oder Verlaufskontrolle bereits diagnostizierter Erkrankungen, sofern das Ergebnis Konsequenzen für die weitere Behandlung haben kann.
Wenn EKG, Ultraschall, Laborwerte oder andere Untersuchungen kein eindeutiges Gesamtbild ergeben.
Teilen Sie uns Ihr Anliegen mit und senden Sie vorhandene Befunde. Unser Team prüft die organisatorischen Voraussetzungen und stimmt Ihre medizinische Fragestellung mit der Kardiologie ab.
Weitere Leistungen
Bei der Cardisiographie zeichnen fünf Elektroden über mehrere Minuten die elektrische Aktivität des Herzens auf. Die Signale werden anschließend software- und KI-gestützt räumlich ausgewertet.
Die kurze, nichtinvasive Untersuchung bietet einen unkomplizierten Einstieg in die Herzvorsorge. Sie kann Hinweise auf auffällige elektrische Muster liefern und dabei helfen, den Bedarf an weiterführender kardiologischer Diagnostik einzuschätzen.
Mehr Info →Auch ein gesundes Herz schlägt nicht vollkommen gleichmäßig. Die Zeitabstände zwischen den einzelnen Herzschlägen verändern sich fortlaufend und werden unter anderem durch das vegetative Nervensystem beeinflusst.
Die HRV-Messung betrachtet diese feinen Unterschiede. Sie ermöglicht Einblicke in die Regulation zwischen Aktivierung und Erholung und ergänzt damit die rein kardiologische Betrachtung um die Reaktion des gesamten Organismus.
Mehr Info →Manche Veränderungen treten nur gelegentlich oder in bestimmten Alltagssituationen auf. Eine kurze Untersuchung in Ruhe kann sie deshalb nicht immer erfassen.
Langzeitmessungen zeichnen Herzrhythmus oder Blutdruck über einen längeren Zeitraum auf. Dadurch wird sichtbar, wie sich die Werte bei Aktivität, während der Erholung und im Schlaf verändern.
Mehr Info (EKG) →Mehr Info (Blutdruck) →Bei der Spiroergometrie werden Atmung, Sauerstoffaufnahme, Herz-Kreislauf-Reaktion und weitere Leistungswerte während einer kontrollierten körperlichen Belastung gemessen.
Die Ergebnisse helfen dabei, die individuelle Belastbarkeit einzuordnen und besser zu verstehen, wie Herz, Lunge, Kreislauf und Muskulatur zusammenarbeiten. Daraus können medizinische Empfehlungen und geeignete Trainingsbereiche abgeleitet werden.
Mehr Info →Die Echokardiografie stellt das Herz während seiner Arbeit dar. Sie ermöglicht unter anderem die Beurteilung von Herzgröße, Pumpbewegung und Herzklappen.
Eine Ultraschalluntersuchung der Halsgefäße kann – wenn sie medizinisch sinnvoll ist – zusätzliche Informationen über Gefäßwände und Blutfluss liefern. Beide Untersuchungen kommen ohne Strahlenbelastung aus.
Mehr Info (Herz-Echo) →Mehr Info (Sono-Halsgefäße) →Verwandte Bereiche
Das Herz arbeitet nicht isoliert. Wie gut sich der Kreislauf an Belastung und Erholung anpassen kann, hängt auch vom Nervensystem, von der Atmung, dem Stoffwechsel, der Muskulatur und der Ernährung ab. Eine einzelne Messung zeigt deshalb immer nur einen Teil. Erst im Zusammenhang mit den persönlichen Beschwerden, Laborwerten und weiteren Untersuchungsergebnissen entsteht ein genaueres Bild.
Daraus ergibt sich kein starres Programm, das für jeden Menschen gleichermaßen geeignet ist. Es geht darum, individuelle Zusammenhänge und mögliche frühe Veränderungen zu erkennen.
Anschließend kann gemeinsam entschieden werden, welche Schritte bei Bewegung, Ernährung, Erholung oder medizinischer Begleitung tatsächlich sinnvoll sind.
Der Herzmuskel arbeitet ohne Pause und benötigt dafür fortlaufend Energie. Wie gut der Körper Nährstoffe verarbeitet und Energie bereitstellt, beeinflusst deshalb auch, wie Herz und Kreislauf auf Belastung reagieren und sich anschließend erholen.
Bei einer kardiologischen Einordnung kann es daher sinnvoll sein, auch den Stoffwechsel und den Energiehaushalt zu berücksichtigen. Das gilt insbesondere, wenn die Leistungsfähigkeit nachlässt, die Erholung länger dauert oder sich Beschwerden nicht allein durch das Herz erklären lassen. Welche Zusammenhänge genauer untersucht werden sollten, richtet sich nach der persönlichen Situation.
Energie und Stoffwechsel →
Was wir täglich essen und trinken, beeinflusst die Energieversorgung, den Stoffwechsel und damit auch Prozesse, die für Herz und Gefäße relevant sind. Ernährung lässt sich jedoch nur schlecht pauschalisieren. Was für einen Menschen gut verträglich und im Alltag umsetzbar ist, muss nicht für einen anderen geeignet sein.
Sinnvoll ist deshalb keine Ernährung nach einem starren Plan. Entscheidend ist, die persönliche Stoffwechselsituation, bestehende Beschwerden und individuelle Verträglichkeiten zu berücksichtigen und daraus Veränderungen abzuleiten, die langfristig eingehalten werden können.
Ernährung →
Die Verdauung beginnt bereits beim Kauen. Wie gut Nahrung anschließend im Magen und Darm verarbeitet wird, beeinflusst die Aufnahme von Nährstoffen und verschiedene Stoffwechselprozesse. Störungen im Verdauungssystem können mit entzündlichen und metabolischen Veränderungen verbunden sein, die auch für Herz und Kreislauf relevant sein können.
In der F.X.-Mayr-Medizin wird der Darm deshalb sinnbildlich als „Wurzel der Pflanze Mensch“ betrachtet. Wenn Beschwerden oder Untersuchungsergebnisse darauf hinweisen, kann es sinnvoll sein, die Verdauungsfunktion und die Darmgesundheit in die weitere Einordnung einzubeziehen.
Magen-Darm und Mikrobiom →
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