Gesundheit · Buff Medical Resort

Entgiftung, Detox

Moderne Welt, moderne Probleme – und moderne Lösungen.

Schadstoffe · Entgiftung · Apherese

Buff Medical Resort · Bodensee

„Warum sollte ich überhaupt Entgiften?“

Unser Körper verarbeitet und entfernt jeden Tag Stoffe, die im eigenen Stoffwechsel entstehen oder von außen aufgenommen werden. Gleichzeitig begegnen uns in der modernen Welt Substanzen, die besonders langlebig sind und nur langsam ausgeschieden werden.

Zu solchen Substanzen gehören beispielsweise Mikroplastik, PFAS, Weichmacher, Herbizide, Pestizide, Fungizide, verschiedenste Chemikalien und toxische Metalle wie Aluminium, Quecksilber oder Kadmium.

Im Buff Medical Resort unterscheiden wir deshalb sorgfältig: Was ist eine normale Exposition? Was lässt sich sinnvoll untersuchen? Und wann ergibt sich daraus eine medizinische Konsequenz?

„Ich habe Beschwerden und frage mich, ob Umweltfaktoren eine Rolle spielen.“

Müdigkeit, Konzentrationsprobleme oder Leistungsabfall sind nicht spezifisch für eine Schadstoffbelastung. Sie können zahlreiche Ursachen haben. Umweltfaktoren sollten deshalb als ein möglicher Teil einer breiteren medizinischen Abklärung betrachtet werden.

„Ich möchte Belastungen möglichst frühzeitig reduzieren.“

Nahezu jeder Mensch ist heutzutage verschiedenen Umweltschadstoffen ausgesetzt. Ganz wesentlich ist dabei, wie gut jemand mit diesen Stoffen umgehen und diese wieder ausscheiden kann. Es gibt genetische und lebensstilbedingte Faktoren, die hier einen großen Einfluss haben können.

„Ich interessiere mich für eine Blutwäsche.“

Die therapeutische Apherese ist ein Verfahren, welche die Schadstofflast des Körpers akut senken soll, falls also die natürlichen Entgiftungswege nicht ausreichen. Je nach individuellem Fall kann dies ein sehr sinnvoller Weg sein, um chronische Entzündungen und Symptome zu behandeln.

„Trägt jeder Mensch Umweltstoffe im Körper?“

Viele menschengemachte Substanzen sind weit verbreitet und lassen sich bei einem großen Teil der Bevölkerung nachweisen. Das bedeutet jedoch nicht, dass jeder Mensch „vergiftet“ oder behandlungsbedürftig ist. Entscheidend sind Stoff, Konzentration, Expositionsdauer und persönliche Gesundheit.

100 Blutproben wurden untersucht – ALLE waren mit PFAS belastet.

Forscher untersuchten für die Umweltprobenbank des Bundes Blutplasmaproben junger Erwachsener aus Deutschland. In 100 Proben aus den Jahren 2009 bis 2019 wurden insgesamt 37 verschiedene PFAS analysiert.

Die langlebigen Verbindungen PFOA und PFOS waren in jeder untersuchten Probe nachweisbar. Zwei weitere PFAS wurden in 95 beziehungsweise 82 Prozent der Proben gefunden.

Der Anteil mit nachweisbarem Glyphosat stieg bei den 100 untersuchten Personen von 12 % (1993) auf 70 % (2016). Die mittlere Konzentration erhöhte sich von 0,024 auf 0,314 µg/l – ungefähr auf das 13-Fache.

Die Internationale Agentur für Krebsforschung (IARC) der WHO stuft Glyphosat seit 2015 als „wahrscheinlich krebserregend“ (Gruppe 2A) ein und verweist auf DNA-Schäden sowie Zusammenhänge mit neurodegenerativen Erkrankungen wie Alzheimer oder Parkinson.

Der Einsatz von Glyphosat ist in 13 Ländern stark eingeschränkt und in 7 Ländern gänzlich verboten.

Zwischen 2009 und 2017 nahm die Ausscheidung des Ersatzweichmachers DINCH je nach Datensatz jährlich um etwa 10–68 % zu. Bei DEHTP betrug die jährliche Zunahme ungefähr 100 %. Alter, Geschlecht, BMI und Bildung erklärten den Trend nicht.

1.063 junge Männer aus Dänemark und 878 junge Erwachsene aus Deutschland; wiederholte Messungen bis 2017.

DEHTP und DINCH sind Weichmacher, die aktuell als unbedenklich gelten. Trotzdem ist der rasante Anstieg an Blutkonzentrationen bedenklich, denn langfristige Folgen wurden bisher nicht abgeklärt.

„Wir befinden uns in einer Zeit, in der der Mensch mit zahlreichen, neuen Stoffen konfrontiert wird. Die Frage, ob ein Mensch mit Schadstoffen belastet ist, stellt sich heutzutage nicht mehr – die Frage ist, wie stark die Belastung ist und wie gut der Mensch entgiften kann. Klassisch nach dem Prinzip: „Was geht rein, was macht es im Körper, wie viel kommt wieder raus?“

Dr. med. Claas Hohmann, ärztlicher Leiter des Buff Medical Resorts.

Warum sind Schadstoffe eigentlich schädlich?

Der Körper ist ein fein abgestimmtes System aus biologischen, chemischen und physikalischen Prozessen. Jede Zelle, jeder Stoff und jeder Mechanismus hat eine bestimmte Aufgabe zu erfüllen, die uns ermöglicht, gesund und möglichst frei zu leben.

Alles, was nicht ein geplanter Teil dieses Systems ist, trägt nicht mehr zur optimalen Gesundheit bei – es entsteht ein Störfaktor.

Störfaktoren können auch eigentlich nützliche Stoffe sein, die aber in zu großer oder zu kleiner Menge vorliegen. Besonders problematisch sind Stoffe, die körperfremd oder sogar giftig sind. Einige Beispiele für störende Schadstoffe:

Aluminium, Quecksilber, Blei, Kadmium

Weichmacher wie Bisphenole, Phtalate, Paraffine

Herbizide, Pestizide, Fungizide, Insektizide

Lösungsmittel wie Toluol, Benzol, Methanol, Ethanol

PFAS, PFOS, PFOA

Zu hohe LDL-Cholesterinwerte

Wie der Körper Stoffe verarbeitet und ausscheidet

Der Körper besitzt ein fein abgestimmtes System, um Stoffwechselprodukte und viele von außen aufgenommene Substanzen zu verarbeiten. Mehrere Organe übernehmen dabei unterschiedliche Aufgaben.

Leber – das wichtigste Entgiftungsorgan

Die Leber verändert zahlreiche körperfremde und körpereigene Stoffe chemisch. Dadurch können sie weiterverarbeitet oder über Galle und Nieren ausgeschieden werden. Sie bildet damit eine zentrale Schnittstelle zwischen Ernährung, Stoffwechsel und Ausscheidung.

Nieren – filtern und ausscheiden

Die Nieren filtern fortlaufend das Blut. Wasserlösliche Stoffe und viele Stoffwechselprodukte können anschließend über den Urin ausgeschieden werden.

Darm – aufnehmen und abgeben

Über die Galle gelangen bestimmte Stoffe und Abbauprodukte in den Darm. Eine geregelte Verdauung unterstützt deren Ausscheidung. Gleichzeitig beeinflusst die Darmbarriere, welche Stoffe überhaupt in den Körper aufgenommen werden.

Lunge – abgeben, was ausgeatmet werden kann

Über die Atmung entfernt der Körper Kohlendioxid und bestimmte flüchtige Substanzen. Auch die Lunge ist deshalb Teil des kontinuierlichen Stoffaustauschs.

Haut – Entlastung durch Schwitzen

Die Haut ergänzt diese Systeme vor allem durch ihre Schutz- und Temperaturregulation. Schwitzen ist jedoch für die meisten Umweltstoffe kein zentraler oder verlässlich steuerbarer Ausscheidungsweg.

Was die natürlichen Systeme unterstützt

Jeder Mensch kann einige, simple Maßnahmen im Alltag vollziehen, um die natürliche Entgiftung anzuregen:

Eine Ernährung, die Versorgung und Verdauung berücksichtigt

Eine ausreichende, individuell passende Flüssigkeitszufuhr

Regelmäßige Bewegung und eine gute Durchblutung

Guter Schlaf und Regeneration

Die Reduktion vermeidbarer Aufnahmequellen von Schadstoffen (z.B. Plastik, Chemikalien, Pestizide etc.)

Je nach Genetik und Lebensgestaltung können sich trotz dieser Maßnahmen Giftstoffe im Körper anhäufen und zu Problemen führen. Je nach Ausgangssituation kann es also sinnvoll sein, den Körper zusätzlich zu unterstützen.

Leistungen im Überblick

Ärztliche Konsultation im Buff Medical Resort

Ärztliche Konsultation

Der erste Schritt ist immer eine gründliche Anamnese und Besprechung Ihrer persönlichen Situation, um einen sinnvollen Diagnostik- und Therapieplan zu entwickeln.

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Labordiagnostik im Buff Medical Resort

Labordiagnostik

Für die Entgiftung ist die Genetik besonders interessant – aber auch verschiedene Parameter, die uns zeigen, wie gut der Körper mit Giftstoffen umgehen kann und ob er überhaupt stark belastet ist oder nicht.

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Therapeutische Apherese (Blutwäsche)

Apherese (Blutwäsche)

Die therapeutische Apherese hat die Aufgabe, Schadstoffe direkt aus dem Blut zu entfernen. Dadurch kann der Körper akut entlastet werden.

Mehr Info

Was ist die Blutwäsche (Apherese)?

Die therapeutische Apherese filtert das Blut von Schadstoffen wie:

Schwermetalle wie Quecksilber und – abhängig von ihrer chemischen Form und Proteinbindung – Blei und Kadmium

Per- und polyfluorierte Alkylsubstanzen (PFAS), insbesondere stärker proteingebundene Vertreter wie PFOS und PFOA

Polychlorierte Biphenyle (PCB)

Bestimmte Pestizide und andere chlororganische Verbindungen

Lösungsmittel und deren im Blut zirkulierende Bestandteile

Schimmelpilzgifte beziehungsweise Mykotoxine, sofern sie im Blutplasma vorliegen

Bestimmte Medikamente, Drogen, Pflanzengifte oder andere Giftstoffe bei schweren akuten Vergiftungen

Daneben entfernt die therapeutische Apherese – je nach Verfahren – auch körpereigene Substanzen, die bei bestimmten Erkrankungen schädlich wirken können:

LDL-Cholesterin und Lipoprotein(a)

Autoantikörper und krankhafte Immunglobuline

Immunkomplexe

Entzündungsfördernde Botenstoffe

Gerinnungsproteine oder krankhaft veränderte Plasmaproteine

Beginnen Sie mit der richtigen Frage.

Vielleicht hatten Sie Kontakt zu bestimmten Umweltstoffen. Vielleicht liegt bereits ein Befund vor. Oder Sie möchten wissen, ob eine Apherese in Ihrer persönlichen Situation überhaupt sinnvoll geprüft werden kann.

In einem kostenlosen und unverbindlichen Erstgespräch nimmt unser Serviceteam Ihr Anliegen auf und klärt, welche Informationen bereits vorliegen. Wir besprechen, ob grundsätzlich ein Aufenthalt, eine ärztliche Einschätzung oder eine weiterführende Diagnostik infrage kommt.

Wenn ein konkretes medizinisches Interesse besteht, folgt im nächsten Schritt das Gespräch mit einem Arzt. Erst dort werden mögliche Untersuchungen, Eignung und medizinische Verfahren beurteilt.

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