Klinik für Prävention · Buff Medical Resort

Therapeutische Apherese (Blutwäsche)

Filterung von Schadstoffen, direkt aus dem Blut

Apherese · Entgiftung · Blutwäsche

Buff Medical Resort · Bodensee

Schadstoffe gezielt entfernen

Die Blutwäsche hat die Aufgabe, Schadstoffe aus dem Blut herauszufiltern. Um dies zu erreichen, wird das Blut über einen venösen Zugang in ein Filtersystem geleitet.

Der Filter ist sehr fein, sodass nur Partikel mit einer bestimmten Größe entfernt werden. Dazu gehören:

Umweltgifte und Toxine: Schwermetalle (wie Aluminium, Titan), Pestizide, organische Lösungsmittel und Mikroplastikpartikel.

Entzündungsbotenstoffe: Proinflammatorische Proteine und Mediatoren wie CRP oder TNF-alpha.

Autoimmunfaktoren: Fehlgebildete, autoimmune Antikörper, Immunkomplexe und pathogene Proteine.

Lipide und Stoffwechselprodukte: LDL-Cholesterin, Triglyceride, Lipoprotein-a sowie Stoffwechselendprodukte und Infektionstoxine.

Studienlage

Die Filterung reduzierte gleichzeitig Blutfette, Entzündungsmarker und Ewigkeitschemikalien.

Eine 2026 veröffentlichte Forschungsarbeit untersuchte, welche Stoffe durch therapeutische Apherese aus dem Blutkreislauf entfernt werden können.

Bei 34 Patientinnen und Patienten sanken nach der zweistufigen Plasmafiltration sowohl LDL-Cholesterin und Lipoprotein(a) als auch die Entzündungsmarker C-reaktives Protein und Fibrinogen signifikant.

Darüber hinaus untersuchten zwei unabhängige Labore verschiedene PFAS – langlebige Industriechemikalien, die deshalb häufig als „Ewigkeitschemikalien“ bezeichnet werden. Bei 14 Personen gingen vier untersuchte PFAS-Verbindungen unmittelbar nach der Behandlung um bis zu 25 Prozent zurück. In einer weiteren Gruppe von vier Personen ermittelte das zweite Labor je nach Verbindung durchschnittliche Reduktionen zwischen 43,5 und 75,8 Prozent. Die betreffenden Stoffe ließen sich zugleich in der vom Filtersystem zurückgehaltenen Plasmafraktion nachweisen.

Auch bei der Untersuchung von Mikroplastik zeigten sich erste messbare Veränderungen: Polyethylen nahm bei allen vier untersuchten Personen ab, Polyvinylchlorid bei drei von vier.

„In der modernen Welt sind Schadstoffe quasi nicht mehr zu vermeiden. Die Frage ist, ob der Mensch gut mit diesen Schadstoffen umgehen kann – das hängt unter anderem von der Genetik, der Ernährung und dem Lebensstil ab. Gerade bei bestimmten, chronischen Erkrankungen ziehe ich deshalb die therapeutische Apherese in Betracht.“

Dr. med. Claas Hohmann, ärztliche Leitung des Buff Medical Resorts

Fragestellungen

Fragen, die sich Gäste stellen

Ich bin häufig erschöpft und weniger leistungsfähig als früher.

Können Entzündungsprozesse oder belastende Stoffe im Blut eine Rolle spielen?

Ich habe wiederkehrende Muskel- und Gelenkschmerzen, ohne dass eine eindeutige Ursache gefunden wurde.

Könnte eine Schadstoffbelastung dahinterstecken?

Seit einer Infektion leide ich unter Brain Fog, Erschöpfung und Konzentrationsproblemen.

Könnten anhaltende Immunreaktionen daran beteiligt sein?

Meine Cholesterin- oder Lipoprotein(a)-Werte bleiben trotz Behandlung erhöht.

Könnte eine Apherese mein Herz-Kreislauf-Risiko zusätzlich reduzieren?

Ich war beruflich oder privat über längere Zeit Lösungsmitteln, Schwermetallen oder anderen Umweltstoffen ausgesetzt.

Lässt sich feststellen, ob mein Körper dadurch belastet ist?

Lassen Sie sich beraten

Um eine Apherese durchzuführen, ist in jedem Fall ein Gespräch mit einem Arzt unseres Teams notwendig. Wir müssen Ihren Fall sauber aufnehmen, Ihre Anamnese und eventuelle Kontraindikationen prüfen, bevor wir die Termine für die Apherese ansetzen können.

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